Gib mir was, sonst kriegste was – Lesley Glaister

„Gib mir was, sonst kriegste was!“ So bitten die Kinder am Tag des Geisterfestes, Halloween, um Süßigkeiten – wer dies verweigert, muss mit Streichen rechnen. Was in Lesley Glaisters Roman mit einer harmlosen Nachbarschaftsgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer unheimlichen Atmosphäre, die ein böses Ende vorausahnen lässt.

Die Zeitmaschine – H. G. Wells

Blutüberströmt, schmutzig und total durcheinander erscheint der Zeitreisende am zweiten Abend des Buches zu seiner Abendgesellschaft. Am vorigen Abend hat er dem ungläubigen Publikum, das unter anderem aus einem Bürgermeister und einem Psychologen bestand, seine Zeitmaschine gezeigt. Nun, so sagte der Zeitreisende, sei er von einer Zeitreise aus dem Jahr 802.701 zurückgekommen.

Fantastische Bücher für kalte Herbstabende

Er ist wieder da. Pünktlich wie jedes Jahr fangen die Blätter an sich zu färben und zeigen sich in ihren schönsten Rot-, Gelb- und Brauntönen. Die Luft ist erfüllt von einem klirrend kalten Wind und die neue Jahreszeit bringt frische Gedanken und Abkühlung. Der Herbst ist eine Zeit, die zum Lesen einlädt. Heute möchte ich euch deshalb 5 Bücher vorstellen, die sich bestens dazu eignen an kalten Herbstabenden gelesen zu werden.

Nachtzug nach Lissabon – Pascal Mercier

Die meisten von uns haben einen geregelten Tagesablauf. Wir stehen jeden Tag zur selben Zeit auf und gehen zu Arbeit bzw. Uni oder Schule. Wir kommen abends Nachhause, setzen uns vor den Fernseher und dösen gegen neun Uhr ein. Raimund Gregorius in Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ geht es da nicht anders, doch hat er den Mut einen entscheidenden Schritt zu wagen: Er durchbricht seinen Alltag.

Dracula – Bram Stoker

Der „Fürst der Finsternis“ - von keinem anderen kann hier die Rede sein, als von Bram Stokers Graf „Dracula“. Der Graf ist der klassische Held der schaurigen Weltliteratur und die zahlreichen Variationen des berühmten Vampir-Romans zeigen die Unverwüstlichkeit des Originals: Bram Stoker prägte das Bild des Vampiren und schaffte somit die Grundlage des Vampir-Genres.

An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Robert Schimmelpfennig

Kälte. Graue Straßenzüge und zugeschneite Dörfer. Robert Schimmelpfennigs Roman mit dem etwas sperrigen Titel zeichnet ein düsteres Bild des 21. Jahrhunderts. Ob der erste Roman des Dramatikers überzeugen kann und warum er, trotz dass er wenig Begeisterung bei den Kritikern auslöste auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises gelandet ist, möchte ich euch heute vorstellen.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde – Robert Louis Stevenson

Ein nebelverhangenes London, und eine Gestalt, die aus dem Nichts aufzutauchen scheint, Unruhe stiftet und ebenso schnell wieder verschwindet. Einzig und allein der Name ist bekannt: Mr. Hyde. Die von Robert Louis Stevenson verfasste Novelle „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ ist weltberühmt unter den Klassikern der Schauergeschichten.

Ein Monat auf dem Land – J. L. Carr

Idyllisch und ruhig ist der Roman von J.L. Carr. Ein Buch, das ganz im Zeichen des Titels steht und während der sanften Sonnenaufgänge über Oxgodby es schafft, tief zu berühren. Die Frage die dabei im Mittelpunkt steht ist zeitlos, wie die warmen Sommertage im Jahr 1920: Wie tief können Wunden sein, und kann man das erlebte jemals wieder überwinden?

Wie die Bücher auf dem Regal nicht verstauben

Wenn ich mit Menschen übers Lesen rede, höre ich immer wieder die selben Dinge: "Wie schaffst du es so viel zu lesen?" oder "Ich hätte ja keine Zeit so viele Bücher zu lesen!". Die erste Frage möchte ich jetzt beantworten - letzteres ist in den meisten Fällen einfach nur falsch.