An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Robert Schimmelpfennig

Kälte. Graue Straßenzüge und zugeschneite Dörfer. Robert Schimmelpfennigs Roman mit dem etwas sperrigen Titel zeichnet ein düsteres Bild des 21. Jahrhunderts. Ob der erste Roman des Dramatikers überzeugen kann und warum er, trotz dass er wenig Begeisterung bei den Kritikern auslöste auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises gelandet ist, möchte ich euch heute vorstellen.

Ein Monat auf dem Land – J. L. Carr

Idyllisch und ruhig ist der Roman von J.L. Carr. Ein Buch, das ganz im Zeichen des Titels steht und während der sanften Sonnenaufgänge über Oxgodby es schafft, tief zu berühren. Die Frage die dabei im Mittelpunkt steht ist zeitlos, wie die warmen Sommertage im Jahr 1920: Wie tief können Wunden sein, und kann man das erlebte jemals wieder überwinden?

Wie die Bücher auf dem Regal nicht verstauben

Wenn ich mit Menschen übers Lesen rede, höre ich immer wieder die selben Dinge: "Wie schaffst du es so viel zu lesen?" oder "Ich hätte ja keine Zeit so viele Bücher zu lesen!". Die erste Frage möchte ich jetzt beantworten - letzteres ist in den meisten Fällen einfach nur falsch.