Schwimmen – Sina Pousset

„Wer springt hat zwei Möglichkeiten: schwimmen oder untergehen.“ Doch was ist, wenn das Leben dir ein Bein stellt und du unvorbereitet den Absprung wagen musst, während um dich herum alles seinem geregelten Lauf folgt ohne zu bemerken, dass du untergehst? In ihrem Debütroman „Schwimmen“ schreibt Sina Pousset darüber, wie das Leben spielt und wie jeder auf seine eigene Weise lernen muss, sich über Wasser zu halten, um nicht unterzugehen.

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Eine kurze Geschichte der Zeit – Stephen Hawking

Wir können über Erinnerungen in der Vergangenheit nachdenken und uns die Zukunft vorstellen. Die Zeit läuft nach unserem Bewusstsein linear, aus Tag wird Nacht und aus dieser Nacht wird wieder ein Tag. Der Sommer wird zum Winter und alles zieht vorüber. Doch was, wenn ich euch jetzt sage, dass es eigentlich gar nicht so natürlich ist, dass wir uns nicht an die Zukunft erinnern und uns die Vergangenheit vorstellen?

Die Prinzessin von Babylon – Voltaire

Voltairs Roman, „Die Prinzessin von Babylon“ ist eine unvergessliche Reise durch das Europa der Vergangenheit und gleichzeitig der Idealbilder der Aufklärung und Vernunft der Moderne. Voltair umreißt mit einer einzigartigen Leichtigkeit die großen gedanklichen Umschwünge des 18. Jahrhunderts und verpackt diese in einer tragischen Liebesgeschichte.

Tiger Rag – Nicholas Christopher

Wer ist er, der dieser Bolden? Warum sagen alle, dass der Mann mit dem Kornett der Erfinder des Jazz sei, obwohl es keine Aufnahmen von ihm gibt? Nicholas Christopher erzählt in seinem Roman „Tiger Rag“ die Geschichte von Budy Bolden. Eine Geschichte, die so eng mit der des Jazz verbunden ist, dass man sie eigentlich auch als das Intro einer Musikrichtung bezeichnen könnte.

Gib mir was, sonst kriegste was – Lesley Glaister

„Gib mir was, sonst kriegste was!“ So bitten die Kinder am Tag des Geisterfestes, Halloween, um Süßigkeiten – wer dies verweigert, muss mit Streichen rechnen. Was in Lesley Glaisters Roman mit einer harmlosen Nachbarschaftsgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer unheimlichen Atmosphäre, die ein böses Ende vorausahnen lässt.

Die Zeitmaschine – H. G. Wells

Blutüberströmt, schmutzig und total durcheinander erscheint der Zeitreisende am zweiten Abend des Buches zu seiner Abendgesellschaft. Am vorigen Abend hat er dem ungläubigen Publikum, das unter anderem aus einem Bürgermeister und einem Psychologen bestand, seine Zeitmaschine gezeigt. Nun, so sagte der Zeitreisende, sei er von einer Zeitreise aus dem Jahr 802.701 zurückgekommen.

Fantastische Bücher für kalte Herbstabende

Er ist wieder da. Pünktlich wie jedes Jahr fangen die Blätter an sich zu färben und zeigen sich in ihren schönsten Rot-, Gelb- und Brauntönen. Die Luft ist erfüllt von einem klirrend kalten Wind und die neue Jahreszeit bringt frische Gedanken und Abkühlung. Der Herbst ist eine Zeit, die zum Lesen einlädt. Heute möchte ich euch deshalb 5 Bücher vorstellen, die sich bestens dazu eignen an kalten Herbstabenden gelesen zu werden.

Nachtzug nach Lissabon – Pascal Mercier

Die meisten von uns haben einen geregelten Tagesablauf. Wir stehen jeden Tag zur selben Zeit auf und gehen zu Arbeit bzw. Uni oder Schule. Wir kommen abends Nachhause, setzen uns vor den Fernseher und dösen gegen neun Uhr ein. Raimund Gregorius in Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ geht es da nicht anders, doch hat er den Mut einen entscheidenden Schritt zu wagen: Er durchbricht seinen Alltag.

Dracula – Bram Stoker

Der „Fürst der Finsternis“ - von keinem anderen kann hier die Rede sein, als von Bram Stokers Graf „Dracula“. Der Graf ist der klassische Held der schaurigen Weltliteratur und die zahlreichen Variationen des berühmten Vampir-Romans zeigen die Unverwüstlichkeit des Originals: Bram Stoker prägte das Bild des Vampiren und schaffte somit die Grundlage des Vampir-Genres.

Die Aula – Hermann Kant

Kaum ein anderes Buch wandelt so souverän auf dem schmalen Grat zwischen Witz und bitterböser Ironie. Hermann Kant schafft mit seinem Roman „Die Aula“ einen Balanceakt zwischen Sarkasmus und trauriger Wahrheit. Ein Buch, das den Antrieb der Menschen im Sozialismus beschreibt, von Liebe schwärmt und die Last jahrelanger Schuld in sich trägt.