Tipps, um am Tag mehr zu schaffen

Arbeit, Studium, Haushalt und Hobbys –
alles das braucht Zeit und hat Verpflichtungen, die erfüllt werden müssen. Dann sind die sonst so hilfreichen Checklisten so lang, dass man sich nur noch mit einem Auge traut drauf zu schauen. Es ist allerdings keine Kunst, all diese Dinge unter einen Hut zu bringen.

Ich bin ein Mensch, der gerne Checklisten schreibt, weil neben Arbeit, Haushalt, Blog und Studium ich nicht umhin komme. Ebenso bin ich auch aber ein Mensch, der seine Zeit gerne auf dem Sofa verbringt, ein Buch liest oder eine Serie schaut. Nun hat der Tag allerdings auch irgendwann ein Ende und bis dahin stehen noch viele Aufgaben an. Wie ihr all euren Verpflichtungen nachgehen und euch danach trotzdem ruhigen Gewissens aufs Sofa fallen lassen könnt, erfahrt in den folgenden Tipps.

1. Prioritäten setzen

Jeder von uns kennt folgendes Szenario. Die Checkliste ist unüberschaubar lang und am Ende des Tages hat man nur einen Punkt abgearbeitet, nämlich: Schreibe eine Checkliste.
Damit so etwas nicht passieren kann, solltet ihr euren Tag nach der Relevanz eurer Aufgaben strukturieren. Das heißt: Aufgaben, die wirklich an diesem Tag erledigt werden müssen, werden zuerst erledigt und danach richtet sich der Rest der Aufgaben. Ihr werdet bald merken, dass es ein gutes Gefühl ist, die große gruselige Aufgabe zuerst bewältigt zu haben, und danach nur noch mit den „harmloseren“ fortfahren zu müssen.

2. Zeitrahmen festlegen

Schnell kann es dabei passieren, dass man sich in endlosen Aufgaben verliert, sei es das Aufräumen oder Umräumen des Schreibtisches, Bücherregals, etc. oder das Beantworten von E-Mails. Deshalb legt euch eine realistische Zeit fest, die euch angibt wie lange ihr euch einer bestimmten Aufgabe widmen möchtet, oder wie lange ihr für diese Aufgabe brauchen könntet. Dadurch vermeidet ihr, dass ihr nebenher in eurer Tätigkeit abschweift, und arbeitet wesentlich fokussierter!

Ein Tipp, den ich euch wirklich nur ans Herz legen kann: Habt dabei wirklich nur das auf dem Tisch liegen, das ihr auch wirklich zum Arbeiten benötigt. So vermeidet ihr es, dass ihr beim eigentlich „nur kurzen“ Blick aufs Handy die Zeit vergesst, und seid viel fokussierter und schafft auch mehr in dieser Zeit.

Dennoch: Vergesst nicht, Pausen einzuplanen! Aber bitte auch da beachten, dass ihr euch dafür ebenso eine feste Zeit festlegt, die aber auch nicht zu lange dauern sollte, da ihr euch selbst damit keinen Gefallen tut.

3. Deine „Organisationszeit“

Damit meine ich, dass ihr euch am Tag ein paar Minuten einplant, in den ihr euch den nächsten Tag anschaut: Was steht an? Was muss noch vorbereitet werden? Kann ich vielleicht sogar etwas streichen, weil ich es bereits erledigt habe? Ich nehme mir diese Zeit gerne am Abend und habe dabei immer meinen Kalender zur Hand. Ich kann euch sagen, dass ihr viel entspannter in den nächsten Tag starten könnt, wenn ihr wisst, dass alles vorbereitet ist und ihr nichts wichtiges vergessen habt.

4. Routinen schaffen

Wem geht es nicht so? Man kommt von der Arbeit oder Uni und möchte sich einfach nur noch auf das Sofa werfen und den Tag einfach entspannt ausklingen lassen. Doch irgendwie möchte das nicht so recht klappen, da man im Hinterkopf noch die Verpflichtungen hat, die ein Haushalt oder ein Studium so mitbringen. Zum Glück ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Also versucht euch Tage festzulegen an denen ihr euch dem Haushalt oder anderen wiederholenden Verpflichtungen widmet. Ihr werdet bald merken, dass man sich weniger gegen diese Aufgaben wehrt, wenn sie zur Gewohnheit geworden sind. Und das Sofa läuft euch ja nicht weg. ; )

5. Früher aufstehen

Die Langschläfer unter uns werden bei diesem Punkt wohl scharf einatmen. Dabei wird gar nicht verlangt, dass ihr mitten in der Nacht aufsteht, um alles für den Tag anstehende zu schaffen. Selbst wenn euer Wecker euch nur eine halbe Stunde eher wach klingelt, so ist das auf einen längeren Zeitraum gerechnet viel Zeit, die ihr sinnvoll genutzt habt. Probiert es doch einfach mal aus.

Was sind eure Strategien, um langen Checklisten zu entgehen und mehr am Tag zu schaffen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

17 Antworten auf „Tipps, um am Tag mehr zu schaffen

  1. Ich bin bei der Tages-Orga auch eher der Zettel-Typ. Ich versuche mich aber, soweit möglich, elektronisch zu organisieren. Und ich versuche die Sachen frühmöglichst am Tag abzuarbeiten. Zum einen weil ich dann eher fertig bin (Frage von Zufriedenheit…:-)…) und zum anderen weil man nie weiß was noch für unvorhergesehene Aufgaben dazukommen im Laufe des Tages.

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  2. Hallo! Deine geschriebenen Tipps, nutze ich schon fleißig. Ich schreibe mir wichtige Dinge auch zusätzlich immer in die „Erinnerungs-App“ auf meinem Handy. Dadurch muss ich nicht immer auf einen Zettel schauen, sondern mein Handy sagt mir wann ich was machen sollte :).
    Liebe Grüße,
    Sarah

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  3. Danke für die Tipps uuund auch für den Hinweis, dass ich mir noch das Buch kaufen muss, welches oben im Bild zu sehen ist. Habs auf meiner Bücherliste, aber irgendwie immer wieder vergessen zu holen. Oo“
    Also topp! Super Tipps und eine Erinnerungsstütze. Haha. 😀

    Liebe Grüße
    Cela

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  4. Guten Morgen 🙂
    Als Morgenmensch kann ich auf den letzten Tipp nur schwören – ich bin in der Früh und am Vormittag einfach um so vieles produktiver als am Nachmittag. Und bei all den anderen Punkten hilft mir mein Bullet Journal wirklich sehr. Seit ich es im Juni angefangen habe, bin ich wesentlich organisierter 🙂

    Liebe Grüße,
    Smarty

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  5. Ich finde diese Tipps sehr nützlich, Organisation ist wichtig. Ich kann inzwischen locker mitreden, bin im Ruhestand. Wichtig bleibt aber immer, Freiräume zu lassen, und auch ohne schlechtes Gewissen, die 5 mal gerade sein zu lassen. Es muss nicht immer alles perfekt sein, und trotzdem ist alles „in Ordnung“.

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    1. Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Natürlich gibt es Tage, wo einfach nichts wirklich klappen möchte oder einem einfach nicht der Kopf dazu steht – dann sollte man solche Tage auch solche Tage sein lassen. 🙂

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  6. Ja, die Tipps sind sehr gut. Ich versuche, mich gerade zum xten Male zu strukturieren. Ich habe so vieles, was ich gern machen möchte, dass mir wieder und wieder die Zeit davon rennt.
    Nun versuche ich, ganz konsequent die Nachmittage mit nur einem Fixpunkt zu organisieren. Danach mache ich, zu was ich Lust habe 🙂 ohne schlechtes Gewissen.
    Auch im zeitigeren Aufstehen versuche ich mich. Ich will einfach mal 22h00 müde sein….ich hoffe, es wird mir gelingen.

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