Neues Semester, neues Glück

Leider ist der Sommer bald vorbei. Die Nächte sind schon spürbar kälter und die ersten Bäume zeigen schon ihr herbstliches Kleid. Zwischen kuschligen Abenden, die wir in Decken gehüllt hinter unseren Büchern verbringen, bedeutet das für viele von uns noch etwas: Das neue Semester beginnt. Mit diesem Beitrag möchte ich euch helfen, dass das neue Semester garantiert zum Erfolg wird!

Wenn es bei euch ähnlich wie bei mir ist, wovon ich ausgehe, startet das neue Semester Mitte Oktober, also in weniger als einer Woche. Wenn ihr erst dieses Semester zu studieren beginnt und bereits nervös Google nach Tipps für den Studienbeginn durchforstet, dann atmet tief durch, entspannt euch und lehnt euch zurück. Heute möchte ich euch nämlich genau diese an die Hand geben. Für alle, die schon ein oder mehrere Semester im Studium sind, ist dieser Beitrag vielleicht auch nicht ganz uninteressant.

Denn wer kann schon an alles denken?

Ich leider auch nicht. Trotzdem möchte ich heute mehrere kleine Tipps und Helfer für den Studienanfang mitgeben.

Zu aller erst solltet ihr euch meine 10 Tipps für ein erfolgreiches Studium durchlesen. Dies sollte viel vorweg nehmen, was wichtig ist, damit euer Studium zum Erfolg wird.

Als nächstes würde ich euch empfehlen, dass ihr auch meinen Artikel zum richtigen Erstellen von Notizen durchlest und ihn versucht anzuwenden.

Schließlich kommen wir noch zu drei Grundlagen, die einfach ein Muss für jeden Studienanfänger  sind.

Motivation

Zunächst scheint das ziemlich offensichtlich, doch fällt es mir immer wieder auf, dass Leute keine Lust auf Vorlesungen, Lernen und allgemein das gewählte Fach haben. Es bringt nichts nur zu studieren, weil die Eltern das wollen, oder noch schlimmer, nur des Geldes wegen. Man sollte Spaß am Fach haben und viel Lernbereitschaft mitbringen. Das gilt natürlich besonders für die lernintensiven Fächer, wie z.B. Medizin. Aber auch in allen anderen Studiengängen sollte man sich klar sein: Man wird sein halbes Leben in der Bibliothek verbringen.

Bücher

Wir kaufen gerne Bücher. Und ein guter Student sollte natürlich auch einen ganzen Stapel davon besitzen. Oder? Nicht unbedingt! Grundsätzlich würde ich davon abraten, gleich zu Anfang viele Bücher zu kaufen. Zunächst sollte man sich in der Vorlesung anhören, welche Bücher die jeweiligen Professoren empfehlen. Diese sollte man dann in der Bibliothek suchen und darin rein lesen. Mag ich wie es geschrieben ist? Gefällt mir der Aufbau? Verstehe ich denn überhaupt was da steht? Zu viel Lernstoff erschlägt gerade am Anfang und man weiß gar nicht wo man beginnen soll. Deswegen gilt: Lass es langsam angehen.

Schreibsachen

Derjenige, der jetzt schmunzeln musste, weil er es für selbstverständlich erachtet, dass man Stift und Papier fürs Studium braucht, sollte sich in den ersten Vorlesungen umsehen. Viele Studenten kommen ohne auch nur einen Kugelschreiber dabei zu haben. Und vor allem am Anfang, wenn man von Informationen überhäuft wird, ist ein Notizbuch mit gezückten Kugelschreiber unerlässlich. Natürlich ist auch der PC eine Alternative. Ich ziehe aber das klassische Notizbuch dem digitalen Datenhaufen vor.

Wenn ihr Fragen zum Studien- oder Semesterbeginn habt, dann gerne in die Kommentare damit, ich werde gerne versuchen sie zu beantworten.

Damit entlasse ich euch ins neue Semester und wünsche allen gutes Gelingen, und natürlich gute Noten.

22 Antworten auf „Neues Semester, neues Glück

  1. … das liegt hinter mir… lang ist es her. 🙂 Vorbei die Zeit der Orientierung – neue Welten sind wichtiger geworden. Abgeschlossen das Lernen, das Formen einer eigenen Zukunft. Heute bin ich etwas älter, das Meiste liegt hinter mir und doch will ich jeden Tag dazulernen. Schön ist es, Mensch zu sein. Privilegiert zu sein fürs menschliche Dasein. 😉

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    1. Das ist eine wunderschöne Einstellung. Besonders der Satz „Privilegiert zu sein fürs menschliche Dasein.“ ist wunderschön. Man sollte ihn sich zum Lebensmotto machen. 🙂

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  2. Sehr gute Tipps! Mit dieser Einstellung und gut organisiert habe ich vor knapp 100 Semestern (exakt: 98) ein Chemiestudium begonnen; es schnell und erfolgreich durchgezogen. Trotzdem haben meine Kommilitonen und ich viel Spaß und freie Zeit für Kneipenbesuche, andere Aktivitäten als Biertrinken und Doppelkopf Spielen, Ferien und noch ’nen Job während eines Teils der Semesterferien gehabt.

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      1. Ich wünsche es Dir und drücke die Daumen. Meine Tochter hat es auch geschafft, Jura. Mit dieser Einstellung, ohne Bier und Doppelkopf, mit wahnsinnig vielem Auswendig-Lernen. Habe mich gewundert, woher sie die Motivation nahm.

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  3. Hallöchen 🙂
    Das mit der Motivation ist auch wenn man sein Wunschstudium hat nicht immer so einfach 😉 in meinem Curriculum sind einfach Lehrveranstaltungen vorgeschrieben, die mich so gaaaaar nicht interessieren, machen muss ich sie aber trotzdem. Und vor allem wenn es stressig wird, fällt es schwer, sich für solche LVs zu motivieren. LVs oder Professoren die mich begeistern, machen mir auch das Lernen leichter. Wobei ich es am Ende so oder so mache, der Unterschied liegt nur im Zeitpunkt und meiner Stimmung 😀
    Liebe Grüße und eine guten Start ins neue Semester!
    (Bei mir ging’s schon am 2.10. los)

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    1. Danke – dir auch einen guten Start, auch wenn das Semester schon angefangen hat! 😊

      Natürlich kann man sich nicht immer und für alles motivieren! 😊 solange man sich, wie du richtig sagt, am Ende doch Aufrafft ist alles gut 👌🏻

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  4. Ich wünsche dir einen tollen Start ins neue Semester. Definitiv wäre der Büchertipp am Anfang gut gewesen, da habe ich doch auch gleich alle Bücher der Dozenten gekauft. Autsch für mein Geldbeutel, gut für die Dozenten, die das Buch geschrieben haben. 😀

    Ich habe dieses Semester nur wenige Kurse neben meinem Praktikum, aber am Dienstag geht es dann los. Seit über einem Jahr war ich nicht mehr in Kursen an deutschen Unis – ich bin gespannt! 🙂

    Ganz viele Grüße und ein schönes Wochenende!

    Charly

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  5. Reflektierend kann ich dir den Tipp geben, möglichst früh zu guten Skripten überzugehen. Die Empfehlungen der Profs sind gut und schön, fürs Examen helfen die aber leider nicht mehr wirklich. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen! Nach dem 1. geht’s bergauf! LG Lexy

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      1. Wenn du später ein Rep machen willst, dann sind die jeweiligen Skripten natürlich sinnvoll. Im Idealfall kommt dir dann schon alles ein wenig bekannt vor. Ergänzend sind die Kaiser-Skripten wirklich gut!

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      2. Das denk ich mir eben auch. Denn ich könnte mir dann ab jetzt einfach anstelle des Lehrbuchs gleich ein Skript kaufen und dies zu meiner Lerngrundlage der jeweiligen Thematik machen. Dann hätte ich schon eine Skriptensammlung die mir einen optimalen Überblick gibt. Doof nur, dass Jura Bücher immer so teuer sind…
        Die Kaiser-Skripten werde ich mir gleich mal anschauen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe.

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  6. Hallo,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich beginne nächste Woche mit meinem Studium und muss ehrlich sagen, dass mich viele Meinungen von Studenten doch etwas verunsichern und ich mich ständig frage: Habe ich wohl an alles gedacht? Wird es wirklich so schlimm werden?
    Nach dem Lesen Deines Beitrags bin ich beruhigter und freue mich auf den Studienbeginn. Deine Tipps werde ich auf jeden Fall beherzigen. 🙂
    Liebe Grüße,
    Krisi

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    1. Einige meiner Studenten kommen mit einem Lernpensum von 20 Minuten pro Woche durch die Klausuren. Dabei meide ich es, das Semester allzu einfach zu machen. Manche Studenten wissen einfach, sich auf ihren Kopf zu verlassen.
      Fernab von all den Ratschlägen über Zeit- und Stressmanagement kann ich dir nur den Tipp geben, die Herrschaft deines Gehirns nicht an irgendwelche Lernstrategien abzugeben. Lerne, wenn du das Gefühl hast, lernen zu müssen. Sei neugierig und kümmere dich um dein Vitamin B.
      Eins noch: Das Studium ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
      Viel Glück!

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      1. Hallo,
        Danke für diese Ansicht! Damit hast du bestimmt recht. Und wenn das für dich funktioniert, dann gibt es natürlich auch keinen anderen Weg 😊

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  7. Cooler Artikel! Das erinnert mich an meine eigene Studentenzeit zurück 🙂 Neben den ganzen Uni-Veranstaltungen ist es das Wichtigste, seinen Fokus zu erweitern und möglichst viele Menschen und Orte kennenzulernen – gerne bei einem kühlen Getränk. Diese Erfahrung, in so kurzer Zeit so viele Geschichten zu hören, Orte zu erkunden und einfach alles aufzusaugen bekommt man danach leider niemals wieder…

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  8. Viel Spaß und Erfolg im neuen Semester, die ersten Wochen sind ja schon wieder vorbei. Ich finde es gut, dass du in deinem Beitrag auch das Thema Motivation anspricht. Meiner Meinung nach hast du völlig recht. Ich liebe mein Studium (Medizin) wirklich, komme aber auch immer wieder an einen Punkt, an dem ich mich frage, ob es den ganzen Stress wert ist. Dann hilft mich immer, mir zwei Sachen klar zu machen: Will ich dieses Fach wirklich studieren? Wenn nicht, dann muss ich mir eben etwas anderes suchen. Denn das Studienfach gehört zu den wenigen Dingen im Leben, für die man sich völlig freiwillig entscheiden kann. Und wenn ich etwas studieren will, dann muss ich die Sache manchmal einfach durchziehen muss – egal ob es gerade Spaß macht oder nicht. Studium ist eben meine Arbeit (und da muss ich auch hin, wenn ich den Abend davor zu lange in der Bar versackt bin ;))

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