Das etwas andere Notizbuch?

Seit 2016 produziert das deutsche Unternehmen WorkNotes Notizbücher für Kreative und Macher. Wir konnten eines der Bücher für euch ausprobieren und sagen euch heute, was WorkNotes so besonders macht, und wie es sich gegen die großen Klassiker, wie Moleskine oder Leuchtturm behaupten will.

Das Notizbuch auf den ersten Blick

Hält man das Notizbuch das erste mal in der Hand, fällt eine Sache sofort auf: Es ist nahezu perfekt verarbeitet, und fühlt sich sehr hochwertig und stabil an. Einzig der weiche Buchrücken hat uns anfangs irritiert, wir haben uns aber daran gewöhnt. Das farbige Gummiband, welches das Notizbuch zusammenhält ist dicker wie bei der Konkurrenz und macht den Eindruck, als würde es seine Festigkeit lange behalten.

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Grundsätzlich kann man über die Verarbeitung des Buches also nicht meckern. Einzig die orange Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig und es wäre schön, wenn es mehr Farben zur Auswahl geben würde. Ein komplett schwarzes Buch wäre hingegen wieder langweilig, weil es davon schon hundert andere gibt.

Besonderheiten von WorkNotes

Besonders hervorzuheben sind die dicken Seiten des Buches. Es handelt sich hierbei, laut WorkNotes um 100 g/m² Papier. Auf jeden Fall, braucht man sich keine Sorgen darüber zu machen, dass Tinte durchschlägt.

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Das Notizbuch versucht sich durch einige Besonderheiten von der Konkurrenz abzuheben. So hat es zum Beispiel einen integrierten Stifthalter, zwei Lesezeichen, Platz für ein individuelles Inhaltsverzeichnis und auf jeder Seite finden sich markierte Stellen für Titel und Seitenzahl, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

 

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum die Seiten noch nicht eingetragen sind, so können wir das mit einer weiteren Besonderheit begründen: Alle Seiten des Notizbuches sind perforiert und können so leicht herausgetrennt werden, ohne dass der Seitenfluss unterbrochen wird. Wir hoffen, dass diese Perforierung sonst gut hält, und sich Seiten nicht ungewollt lösen. Ob dies der Fall ist, können wir jetzt noch nicht sagen. Dazu werden wir aber noch einen weiteren Beitrag schreiben, nachdem wir das Notizbuch einem Langzeittest unterzogen haben.

Unser Resümee zum Notizbuch

Wir würden uns auf jeden Fall weitere Farbvarianten wünschen, und auch diese vorgegebenen Felder für Überschrift und Seitenzahl konnten uns nicht ganz überzeugen, da sie eine Vorgabe schaffen, die nicht immer von Notwendigkeit ist. Außerdem wäre es schön, wenn man zwischen kariertem, liniertem und blanken Papier wählen könnte, da es das WorkNotes bisher nur in kariertem Papier gibt, wobei wir das eh bevorzugen.

Abschließend lässt sich feststellen, dass viele gute Ideen im WorkNotes stecken. Es braucht sich vor den großen Klassikern nicht zu verstecken. Wie es sich im Arbeitsalltag schlägt, erfahrt ihr in unserem Langzeittest, der in den nächsten Monaten kommen wird.

Weitere Infos zum Notizbuch und der Idee dahinter findet ihr auf der Seite von WorkNotes.

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(Das Notizbuch von WorkNotes wurde uns freundlicherweise von Florian für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Infos und Transparenz)

24 Antworten auf „Das etwas andere Notizbuch?

    1. Hallo Philipp,
      vielen Dank für deinen Kommentar – ich habe auf deiner Seite vorbeigeschaut und ich bin von der Arbeit beeindruckt, die du mit deinem eigenen Beutelbuch geleistet hast! Wirklich. Sowas findet man nicht alle Tage – und es würde sicher auch nicht in den Tiefen der Tasche plötzlich verschwinden. 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Natascha

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  1. Ich konnte mich noch nie mit Notizbüchern anfreunden. Meine Gedächtnisstützen sind und bleiben Karteikarten. Vielleicht sollte ich mal nach einem Notizbüchlein im DinA-6-Format Ausschau halten.

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    1. Da hat jeder wohl seine eigenen Vorlieben und bewährten Methoden. Wobei ich, wenn es darum geht etwas zu verinnerlichen, auch eher auf die Karteikarten zurückgreifen würde. Aber um Gedankengänge niederzuschreiben das Notizbuch unschlagbar ist. 🙂

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      1. Ich liebe diese Karteikarten. Da geht unheimlich viel drauf, wenn man klein schreibt. Schwierig wird es, wenn sie durcheinander geraten. Deshalb habe ich mir angewöhnt, sie zu datieren, um da eine Reihenfolge reinzubekommen.

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    1. Die Moleskine und Leuchtturm Notizbücher sind natürlich die unschlagbaren Klassiker unter den Notizbüchern, trotzdem ist es auch immer wieder interessant zu sehen wie man ein Notizbuch noch einzigartiger machen kann. Ich stimme dir dennoch zu – die Klassiker sind einfach nicht wegzudenken 🙂

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  2. 100g/m2 ist schon ziemlich viel – die Formulierung „was das auch immer bedeutet“ ist da wohl etwas Fehl am Platz, immerhin handelt es sich um eine gewöhnliche Angabe der Papierstärke. Schön wäre hier ein Vergleich zu anderen Herstellern gewesen. (Leuchtturm stellt ebenfalls Notizbücher in 100g/m2 her).
    Liebe Grüße, Alex

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  3. Ich bin schon gespannt auf Euer Resümee. Seit Jahresbeginn führe ich ein Bullet Journal (Leuchtturm) und überlege gerade mit welchem Notizbuch ich 2018 weitermache. Danke für die Anregung! Wisst ihr zufällig wo das Notizbuch von WorkNotes produziert wird?
    LG Desiree

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    1. Hallo Desiree.
      In diesem Fall kommt es ganz drauf an, was deine Vorlieben beim Gestalten deines Bullet Journals sind, ob das Worknotes dafür geeignet ist. Wenn du dich nicht an den Vorgaben, Kästchen für die Seitennummerierung und Überschrift, störst, dann wüsste ich nichts, was dem dagegenspricht. 🙂

      Liebe Grüße
      Natascha

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  4. Wow. – und ich dachte mittlerweile speichert jeder alles digital.

    Ich konnte mich mit Notizbüchern nie anfreunden, weil ich immer alles da reingeschmiert habe. Mittlerweile, schmiere ich weiter auf DinA 4 losen Blättern und übertrage wirklich wichtiges nach OneNote, seit Evernote nicht mehr kostenlos ist.

    So sind die Geschmäcker halt unterscheidlich……..

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    1. Wenn du wüsstest, wie viele Notizbücher ich versucht habe ordentlich zu führen, was mir aber nicht gelang. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden und akzeptiert, dass sie nun einmal auch für „gekrakel“ gedacht sind.

      So gerne ich Notizen schriftlich festhalte, so müssen sie für Lernunterlagen jedoch trotzdem abgetippt werden, um Zeit zu sparen. Aber ja, jeder handhabt das anders..

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  5. Da mein Filofax langsam aus allen Nähten platzt sollte ich mir wirklich langsam ein Notizbuch zulegen. Ich habe nur Angst mich „zu Tode“ zu schleppen.. Allerdings sieht dieses hier wirklich toll aus!

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