Wie die Bücher auf dem Regal nicht verstauben

Wenn ich mit Menschen übers Lesen rede, höre ich immer wieder die selben Dinge: „Wie schaffst du es so viel zu lesen?“ oder „Ich hätte ja keine Zeit so viele Bücher zu lesen!“. Die erste Frage möchte ich jetzt beantworten – letzteres ist in den meisten Fällen einfach nur falsch.

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„Wie schaffst du es so viel zu Lesen?“

Das ist eine Frage, die ich immer wieder höre. Besonders dann, wenn Leute unser Bücherregal sehen. Die Antwort ist zur Überraschung vieler sehr einfach: Ich bin daran gewöhnt.

Wer jetzt mitgedacht hat, kommt schon auf die Folgefrage:

Und wie baut man sich so eine Lesegewohnheiten auf? 

Das ist eigentlich relativ einfach, und kann in 3 Punkten zusammengefasst werden:

  1. Finde etwas, was dir gefällt. Als erstes ist es wichtig, dass man sich nicht zum Lesen zwingt. Wenn du beispielsweise kein Fantasy magst, bringt es nichts, dass du dich zwingst Game of Thrones zu lesen – auch wenn alle anderen davon schwärmen, wie großartig es sei. Finde also Bücher, die dich interessieren. Lesen muss dir Spaß machen! (Kleine Randnotiz: Vor allem bei längeren Büchern kann es aber manchmal vorkommen, dass Stellen kommen, die sich schier endlos ziehen. Wenn dir das Buch sonst gefällt heißt es dann: Durchhaltevermögen zeigen!)
  2. Versuche dich an festen Zeiten. Als nächstes würde ich dir empfehlen, dass du das Lesen in deinen Tagesrhythmus einbaust. Ich zum Beispiel lese gerne morgens, wenn alles noch ruhig ist und ich den Kopf frei habe. In diesem Punkt muss aber jeder für sich selbst experimentieren. Hilfsweise kannst du dir auch einen Wecker stellen, der dich ans Lesen erinnert.
  3. Ein Ziel setzen. Versuche dir keine Zeitvorgabe, sondern eine Seitenanzahl zu setzen. Die Zeit ist schwerer zu überwachen und wenn du es schaffst, beispielsweise 25 Seiten am Tag zu lesen, wirst du überrascht sein, wie viele Bücher du in kurzer Zeit lesen kannst.

Am Ende eines jeden Monats kannst du auch nochmal alle Bücher die du gelesen hast in einer Reihe aufstellen. Wenn du einige geschafft hast, motiviert dich das Erfolgserlebnis noch mehr zu lesen. Wenn nicht, hast du ein neues Ziel für den nächsten Monat.

Schließlich noch eine Kleinigkeit: Versuche nicht zu viele Bücher vorauszuplanen. So eine starre List wirkt demotivierend, weil man schneller im Listen schreiben ist, wie im Bücher lesen. Außerdem hält man sich meistens eh nicht an diese Liste. Lese viel mehr einfach das, wozu du Lust hast. Manchmal hilft ein bisschen Bücher-Shoppen der Lust auf die Sprünge. 😉

Wenn du mehr über das Thema „Lesegewohnheit“ sehen möchtest, lass einen Like da. Ich würde mich außerdem über weitere Tipps in den Kommentaren freuen.

70 thoughts on “Wie die Bücher auf dem Regal nicht verstauben

  1. Hallo David,

    ein schöner Beitrag! Ich habe meine Lese-Gewohnheiten auch etwas umgestellt. Seit praktisch 20 Jahren war mein erster Gang nach dem Kaffee aufsetzen immer zum PC, Mails abrufen und in den letzen drei Jahren bloggen! Das hat sich grundlegend geändert. Denn ich war durch das frühe Aufstehen oftmals tagsüber zu müde zum Lesen und schaffte daher nicht viel. Inzwischen schlafe ich morgens länger und der PC wird irgendwann später erst angemacht. Ich blogge auch nicht mehr jeden Tag und meist im Laufe des Tages. Manchmal werde ich trotzdem – der Gewohnheit wegen – noch früh wach und dann lese ich tatsächlich auch eine halbe Stunde oder so. So kleine Änderungen haben bei mir viel bewirkt. Aber ob es dauerhaft ist, wird sich zeigen 🙂

    Liebe Grüße, Elke.

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    1. Hallo Elke,
      Sehr interessant. Ich versuche auch immer möglichst früh aufzustehen. Und dann erlebe ich teilweise das gleiche wie du, nämlich das ich mittags/nachmittags müde werde. Werde versuchen auch mal öfters auszuschlafen und den Pc nicht anzurühren. Danke für deinen Beitrag.

      Liebe Grüße,
      David.

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  2. Lieber David,

    eigentlich bin ich auch eine kleine Leseratte, aber seit dem Studium hab ich irgendwie die Lust verloren. Ich lese so viel Fachliteratur, dass ich abends nur noch Filme gucke oder belanglose Serien. Jetzt, wo ich meine Bachelor-Arbeit schreibe ist es noch schlimmer. Sehr schade, aber hoffentlich ändert sich das im Master wieder ein bisschen.

    Liebe Grüße und danke nochmal an Natascha für das Gefällt mir zu meinem Blog-Artikel, dadurch habe ich euren Blog kennengelernt ❤

    Ganz viel Liebe an euch! Ihr seid toll!

    Joanna

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    1. Hallo Joanna,
      ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mir nach einem langen Tag in der Bibliothek oft die Lust fehlt abends noch zum Buch zu greifen. Deshalb lese ich auch gerne Morgens, wo ich den Kopf noch frei hab. 🙂

      Liebe grüße zurück,
      David & Natascha

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  3. Hallo David 🙂 dein Beitrag gefällt mir sehr gut. Lesen macht wirklich sehr viel Spaß, also mir auch zumindest 🙂 ich kann dabei abschalten, in neue/andere Welten wie beispielsweise bei Fantasy ;), eintauchen. Lesen bildet, sogar unbewusst. Man lernt neue Charaktere, deren Eigenschaften und Denkweisen kennen und überdenkt somit vielleicht zunächst unbewusst die Realität, also die realen Menschen. Je älter man wird, desto reifer wird man eigentlich auch und das Lesen hilft einem auch echt dabei. Oder man liest eben einfach nur zum Spaß. Ich kann dabei zum Glück völlig abschalten und den Alltag, vielleicht sogar Sorgen etc. vergessen. Momentan komme ich jedoch nicht oft zum Lesen. Da ich neben meinem Beruf an einem Fernlehrgang teilnehme und selbst auch an einem Schreiberwettbewerb, und dieses Mal bin ich ganz glücklich, da ich mit 3 Kurzgeschichten auf SWEEK mitmache. Das Geschichten schreiben bereitet mir nämlich auch große Freude, sich charaktere, Welten usw auszudenken, neues geistig zu erschaffen 🙂 VG Michelle

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      1. Hallo David vielen Dank, das hast du ganz toll geschrieben 🙂 ich liebe die Wälder 😍, deren atemberaubend angenehmer Duft. Jedes Mal, wenn ich ihn freudestrahlend in mir aufnehmen kann, würde ich ihn gern in ein Behältnis einfangen, um ihn dann hier zu Hause frei zu lassen 🙈😉. Das klingt sehr toll und spannend, ich liebe auch das Rauschen des Wassers 😍. Vielen Dank für deine Motivation 😊. Ich hoffe es klappt und gern möchte ich auch darüber eines Tages berichten ❤️.

        Danke sehr 🙂 liebe Grüße und einen schönen Abend an dich zurück
        Michelle 🙂

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  4. Mh also ich habe bis vor kurzem noch so eine Stunde am Abend gelesen, seitdem mein Freund auch liest, machen wir am Abend eigentlich nichts anderes mehr und haben diverse Serien auf Netflix/Sky duch Bücher getauscht. Seitdem kann es dann auch vorkommen, dass ich ein Buch an einem Abend auslese, es kommt aber auch immer auf meine Verfassung drauf an, also ob der Tag anstrengend oder eher ruhig war. Ich glaube so durchschnittlich komme ich aber schon auf 100 bis 150 Buchseiten pro Tag und mich motiviert mittlerweile eher das Erlebnis des Auslesens und Reflektierens mehr als das Lesen an sich. Ist auch nett, wenn man zu zweit das gleiche Buch liest und im Anschluss darüber philosophieren kann 🙂

    Zum Thema Lesegewohnheiten von Viellesern würde mich eine ganz andere Frage interessieren: Wie leistet ihr euch eure Bücher? *g*
    Bei mir und meinem Partner ging das schon oft richtig ins Geld, darum hängen wir viel auf Flohmärkten rum und heben Schätze aus altem Ramsch 🙂

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    1. Unsere Bücher sind teilweise neu, teilweise Rebuy und teilweise auch vom Flohmarkt 🙂

      100 – 150 Seiten ist sehr viel – das würde ich nicht schaffen, einfach weil meine Zeit dazu nicht reicht ☺️

      Schönen Abend, David.

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    2. Ich habe einen Ausweis für die Stadtbücherei, der kostet 6,– Euro pro Jahr, und ich kann mir so viel ausleihen, wie ich möchte. Und wenn mal ein Buch dabei ist, was mich dann doch nicht so vom Hocker reißt, muss ich mich nicht ärgern, dass ich dafür bei einem Kauf Geld rausgeschmissen hätte.

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      1. Guter Kommentar, funktioniert aber nur, wenn man eine Bücherei vor Ort hat, bzw. leicht erreichbar – und die Öffnungszeiten passen. Ich wohnte vor langer, langer Zeit mal in einem Dorf ohne wesentlichen Öffi-Anschluss – die nächste Stadtbücherei war 17 km weg in der Kreisstadt. Da sind meine Großeltern mit mir einmal alle vier Wochen hin … und ich lieh die Maximummenge aus (20 Bücher). So habe ich auch viele Bücher ausprobiert, die ich mir NIE IM LEBEN als Teenager gekauft hätte. War halt nur blöd, dass ich da nicht allein hin kam.

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      2. Bei mir hapert das Aufsuchen dieser Bib. unter der Woche an meinen Arbeitszeiten. Da bleibt fürs Ausleihen nur der Samstag – für die Rückgabe ist es wurscht, denn die Bib. hat eine Bücherklappe in der Wand – in die kann man die Bücher auch nach Ende der Geschäftszeit einwerfen, z.b. nachts.

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      3. Ich hab super flexible Arbeitszeiten – aber solange ich noch 150 + ungelesene Bücher in meiner Wohnung habe, und das mit dem Kaufen leider auch nur sehr begrenzt lassen kann (ich geh schon nicht mehr in die Stadt, aber amazon ist online) – da kann das dauern, bis ich wieder zur Bücherei gehe. Ich wohnte zwangsweise 2 Jahre auf dem Land – da war auch nur Versand möglich.

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      4. Ja, aber ich bin ja auch schon 48 und „sammle“ seit Jahrzehnten … Damals gab es noch das Zweitausendundeins Merkheft – und da konnte man immer ein 8-er-Buch-Paket für 8 DM (ja, so lang ist das her) bestellen – und das waren dann nicht immer dolle Bücher, aber wenn man nur zwei in den 8 lesenswert fand, war es ein Gewinn, bei nur einem hat man immer noch weniger bezahlt als im Einzelkauf – meist. So habe ich dort Asimov-Pakete erworben, von denen ich noch lange nicht alle durch habe, ich habe, wenn ich im Buchladen war, die „Grabbelkiste“ durchforstet – und 3 Bücher für 5 DM gekauft .. dann auch das eine oder andere geschenkt bekommen und geerbt … Bei über 30 Jahren Volljährigkeit kommen so einige Bücher zusammen. Die meisten davon habe ich sicherlich in den 90ern angeschafft …

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  5. Toller Beitrag und vor allem wunderschönes Bild 🙂
    Ich bin jemand der sehr schnell liest, allerdings habe ich, wenn es um meine Bücher geht, auch noch nie viel von Listen die ich abarbeiten muss gehalten. Ich stapel die ungelesenen Bücher in meinem Bücheregal quer und wenn ich eines ausgelesen habe, wähle ich das nächste danach aus wonach mir gerade ist. Bevor ich vor neun Monaten Mama geworden bin habe ich meist am Abend gelesen bis mir die Augen zugefallen sind. Jetzt ist es so dass ich lese wenn ich dazu komme 😉 Allerdings schätze ich so meine Lesezeit noch viel mehr.
    Liebe Grüße an euch 🙂

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    1. Dankeschön. 🙂
      Ja als Mutter wird es schwierig noch Zeit für was anderes außer den/die kleine/n zu finden – das kann ich mir gut vorstellen. Schön das du trotzdem noch beim lesen bleibst – irgendwann ziehen sie dann ja auch aus 😂
      Liebe Grüße auch an dich,
      David

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  6. Danke für den inspirierenden Artikel, und auch für das „Gefällt“ auf meinem noch ganz jungen Blog! Ich freue mich total! Ich lese gerade ein Sachbuch. Was ich gerne als nächstes lesen würde, wären Kommentare auf dem Blog… 😀 Herzlichen Glückwünsch jedenfalls zu Deinen schreibfreudigen Lesern, Feedback ist einfach toll! ❤

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  7. Hallo David,

    ich lese immer im Zug auf dem Weg zu und von der Arbeit 🙂 insgesamt sind das 1 1/2 Stunden, die dadurch nicht nur schneller vorbei gehen, sondern mit aus mittlerweile glücklich machen anstatt mich zu stressen.
    Außerdem schafft man dann auch viel mehr Bücher als man denkt. Kann ich nur Empfehlen!

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  8. Da ich häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, habe ich immer entweder ein Buch, Handarbeiten oder was zum Schreiben dabei. Etwas regelmäßigeres Lesen wäre allerdings nicht schlecht. Vielleicht sollte ich es mal mit dem Vorsatz, jeden Tag ein Kapitel zu lesen, halten.

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  9. Das ist ein interessanter Beitrag. Ich habe mir noch nie gross überlegt, dass es einfach eine Gewohnheit sein könnte. Klar fragen mich die Leute, wie ich so viel und schnell lesen kann. Ich denke, bei mir sind es die Geschichten und das Abtauchen in eine andere Welt. Nicht immer die zu sein, die ich bin. 😀

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  10. Ich habe immer gern gelesen und tue es noch. Seit einem Jahr beschäftige ich mich ernsthaft, mir ein elektronisches Lesegerät anzuschaffen, aber das wird doch wieder hinausgeschoben, weil ich es einfach liebe, ein richtiges Buch in den Händen zu halten.
    Ich habe mir zum Spaß eine Liste angelegt, welche Bücher ich wann in welcher Zeit gelesen habe und wollte somit mein Leseverhalten herausfinden. Sie hat sich über die Jahre variiert – in den heißen Uni-Phasen habe ich kaum gelesen, dafür in den Ferien alles nachgeholt, was nur ging.
    Gibt es bei Euch in Greifswald so etwas wie „offene Bücherschränke“ oder sogenannte „open books“-Zellen? In meiner Heimatstadt Erfurt steht unweit von der elterlichen Wohnung eine Art Telefonzelle, die gespendete Bücher über Bücher enthält, die man gratis entnehmen kann – ich konnte meine aussortierten Bücher dort weggeben, was viel besser als wegschmeißen ist. Ähnlich in der österreichischen Hauptstadt an mehreren Standorten – ich finde solche Vorhaben sehr gut und nutze sie auch gern.

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    1. Ja in Greifswald gibt es etwas ganz ähnliches auf dem Platz der Freiheit 😊
      – das mit der Liste finde ich sehr intressant, denn ich lese in den Lernphasen der Uni auch nicht. Und das eigene Leseverhalten zu überprüfen ist auch nicht schlecht. Danke für deinen Beitrag, lg David.

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  11. Hallo David,

    Hörbücher sind eine gute Möglichkeit, Bücher mit anderen Aktivitäten (Kochen, Laufen, Autofahren) zu verbinden und so zusätzliche Zeit für Literatur zu gewinnen. Und wenn mir eine Geschichte dann besonders gut gefällt, kaufe ich mir das Buch und lese es sozusagen nochmals.

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  12. Genau so mache ich es auch. Ich lese morgens in der Bahn und Abends vor dem einschlafen. Nicht länger als Mitternacht, aber mindestens so viel bis sich meine Augen schließen. Letztens hatte ich meine „100 Seiten am Tag“ Regel und das ging relativ gut, auch wenn es manchmal nur 50 waren, habe ich mir trotzdem die Zeit genommen gehabt, denn manchmal muss man sich die Zeit eben richtig einplanen 🙂 Toller Beitrag, danke!

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  13. Kann es sein, dass viele der Kommentatoren ihre Zeiten frei einteilen können? Ich für meinen Teil stehe um 5.30 auf, bin kaum vor 18.00 zuhause und dann froh, wenn ich mir vor Müdigkeit noch unfallfrei was zu essen machen kann, bevor mir etwa um halb Zehn die Augen zufallen. Der halbe Samstag gehört der Hausarbeit und Sonntag … okay, ein paar Seiten sind manchmal drin, aber die Mengen, für die Ihr offenbar Zeit habt, sie zu lesen, davon kann ich nur träumen.

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      1. Ja, genau so ist mein Leben, ich stehe morgens um 05:20 auf und arbeite bis 15:30 oder länger, danach muss ich für Bewegung sorgen oder meine demente Mutter besuchen und bin so um 17:00 Uhr daheim. Dann kümmere ich mich um die Familie, sitze am PC, irgendwann muss man ja auch mal was essen und dann plaudere ich mit meinem Mann, schaue fern oder treffe mich mit Freundinnen. So komme ich zum lesen: ich trage alibimäßig immer mein ebook mit X ungelesenen Klassikern mit mir herum, damit ich mal , wenn ich warten muss, beim Arzt oder jemand kommt zu spät, darauf zurückgreifen kann; ich höre ständig in der U-Bahn oder zu Fuß unterwegs Hörbücher und ich habe immer einen Haufen Bücher auf meinem Nachttisch liegen. Trotzdem schaffe ich es eigentlich nur im Urlaub, mal mehrere Bücher voll konzentriert zu Ende zu lesen und das wirklich zu genießen, denn zuhause schlafe ich sofort ein, wenn ich mich auf die Couch oder ins Bett lege und zum Buch greife. Motivierend wirkt immer , einen neuen Autor für sich entdeckt zu haben. Und dann alles ( z. B. von John Updike, das sind ordentlich viele Bücher ) zu lesen. Übrigens nichts gegen Stephen King , der hat einen Haufen wirklich spannende Geschichten geschrieben ! Als Kind habe ich mir immer viele Bücher in der Bibliothek ausgeliehen, da gab es aber eine Obergrenze ( ! ) , man durfte nicht mehr als 12 Bücher auf einmal ausleihen 🙂 .

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      2. Hallo! Es ist toll, dass du es trotz deines vollgepackten Tages noch schaffst gelegentlich etwas zu lesen. Auch wenn es nur wenige Seiten am Tag sind, ist das immerhin etwas, und besser als gar nicht zu lesen. 🙂

        Ps.: Nur 12 Bücher? Das ist ja eine Frechheit! 😉

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  14. Hallo David, vielen Dank für diesen super Beitrag. Ich selber kann mich persönlich sehr schwer zum Lesen motivieren und werde nun einmal versuchen diese Tipps umzusetzen. Gerade das Ziel, 25 Seiten pro Tag zu lesen, motiviert mich.

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  15. Mit 25 Seiten am Tag käme ich bei ca. 20.000 Bänden nicht allzu weit. Ich lese, wann immer möglich mindestens 100 Seiten am Tag, bzw. in der Nacht, da ich dafür inzwischen – altersbedingt – Stille brauche, ebenso wie beim Schreiben. Ich lese seit meiner Kindheit, habe einst mein Hobby zum Beruf gemacht und bin Buchhändler geworden. Da es als Behinderter unmöglich war, dauerhaft beschäftigt zu werden, habe ich angefangen, Rezensionen zu schreiben, es aber zeitweise immer wieder aufgegeben, weil das unbeschwerte Lesen dadurch gefährdet war. Nun starte ich mal wieder neu. Ich bin lesend sozialisiert, schreibe selbst Lyrik und hab schon das Bedürfnis, nicht nur Lektüre in mich hineinzufressen …

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    1. Ca. 20.000 Bände! Was für eine Zahl. Da muss man die Anzahl der Seiten natürlich erhöhen und wenn man die Zeit hat (oder sich nimmt) ist das natürlich sehr toll. ☺️
      Buchhändler? Wo ist denn deine Buchhandlung zu finden? 😊

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  16. Hallo David!
    Seitdem ich allein wohne und viele Bücher aus meiner alten Wohngemeinschaft behalten durfte, ist mein Bücherregal enorm gewachsen. Es geht von Sachbüchern über Fantasy und Science-Fiction zu Drama und Krimi. Bin da nicht allzu festgelegt.
    Vor knapp einem halben Jahr kaufte ich mir einen Kindle. Da ich kein Auto besitze und deswegen auf Bus und Straßenbahn angewiesen bin, ist es – für mich – eine gute Alternative für unterwegs. Über den Kindle gibt es eine Art „Online-Bibliothek“, über die ich mir Bücher ausleihen kann, die ich mir sonst nicht kaufen würde.
    Aber auf mein schön gefülltes Bücherregal zu Hause möchte ich nicht verzichten. Ich liebe den Geruch von neuen und alten Büchern, die Haptik des Papiers und das Aussehen von Büchern, die schon lange in meinem Besitzt sind.
    Die festen Zeiten, zu denen ich lese, sind die Fahrtzeiten im den öffentlichen Verkehrsmitteln, während der Pausen an der Arbeit und Abends zu Hause. Wenn das Wetter mitspielt, auch gerne draußen. Von so to-read-Listen lasse ich mich gerne inspirieren, aber auch nichts vorschreiben. Man lese das, was gefällt 🙂

    Liebe Grüße, Tiffany!

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    1. Hallo Tiffany,
      Fahrzeiten sind perfekt um sein tägliches Lesepensum zu schaffen. Und als Pendler kann ich mir gut vorstellen, dass es angenehmer ist unterwegs mit einem e-reader zu lesen – schön, dass du trotzdem nicht auf die klassischen Bücher verzichtest 😊

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      1. Für Unterwegs ist für mich ein e-reader DIE Lösung. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel:
        Wenn ich ein „richtiges“ Buch angefange und mich so fesselt, dann nehme ich es mit auf Reisen und lese und lese und lese, bis ich es endlich zu Ende gelesen habe.
        Deinen Beitrag finde ich super, lässt mich daran denken, wie sehr ich meine Bücher doch liebe und nicht missen möchte 🙂

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  17. Ich wundere mich heute über die vielen Bücher, welche ich während des Studiums gelesen hatte, und zwar nicht nur Fachbücher. Danach ging’s bergab mit dem Lesen. Jetzt als Pensionierte: Kaum Zeit! Ich möchte das ändern. In deinem Beitrag und den Kommentaren finde ich viele Tipps … und es braucht natürlich den Willen und auch Verzicht.

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  18. Ich bin von Kind an eine Leseratte, daher ist das für mich nicht wirklich ein Problem. Ich wollte aber auch das mein Kind am Lesen Freude hat. Daher gab es, so lange er noch nicht selbst lesen konnte, keine Hörbücher, keine Märchenkasetten – CD oder ähnliches. Es gab nur Vorlesen. Als er dann fast alt genug für die Schule war, war er total heiß darauf, endlich selbst lesen zu lernen und nicht mehr auf Vorleser angewiesen zu sein. Er war höchst empört, als er das nach dem ersten Schultag nicht beigebracht bekommen hatte :)) Die Freude am Lesen ist geblieben, bis ins Erwachsenenalter. Das war mal eine Erziehungsstrategie die nicht nach hinten losgegangen ist 😉

    LG
    Sue

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  19. Hallo David!
    Der Beitrag von dir war sehr interessant. Ich mag es, mit anderen Leuten über Lesegewohnheiten zu reden und mich mit ihnen auszutauschen. Ich lese meistens immer. Aber manchmal fehlt mir wirklich die Lust dazu. Ich würde mich über mehr Beiträge zu diesem Thema freuen!
    Deine Emmy

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  20. Auch praktisch ist es immer ein Buch dabei zu haben, natürlich eher im Taschenbuchformat. So lassen sich super ungenutzte Stunden mit Lesestoff füllen. Sei es die Fahrt in der Straßenbahn, die Wartezeit beim Arzt oder eine freie Stunde.
    Mit einem Buch dabei kann man fast überall abschalten und dem stressigen Alltag kurz entfliehen. Ein weiteres Plus: Wartezeiten sind so viel schneller vorbei 🙂

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  21. Ich habe das Problem, dass ich viel zu oft in einer Buchhandlung bin und mir Bücher kaufe. Die sehen immer alle so interessant aus und dann nehme ich sie einfach spontan mit. Ich habe noch viele Bücher, die ich lesen möchte, aber widme Serien momentan mehr Aumerksamkeit. Dein Blogbeitrag hat mir jetzt aber die nötige Motivation geschenkt, um wieder zu lesen!

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  22. Interessanter Artikel. Früher war ich eine richtige Leseratte, heute mache ich es zwar immer noch gerne, aber leider bin ich manchmal auch eher der Typ „Dafür habe ich gar keine Zeit“. Nicht unbedingt grundsätzlich, aber weil ich auch noch andere zeitintensive Hobbys habe.
    An festen Zeiten versuche ich mich auch gerade, allerdings ist bei mir weniger eine Frage der Tageszeit. Vielmehr nehme ich mir feste Wochentage vor, die ich meinen Hobbys widme statt z. B. im Internet rumzutrödeln (was ja auch mal sein darf, z. B. jetzt 😉 ).Bisher klappt das ganz gut, jetzt brauche ich nur noch Durchhaltevermögen.

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